Aktuell 2017:

Interessengemeinschaft Mörz e.V. - Die MörzerRezitäter präsentieren:
"Der wunderbare Massenselbstmord" nach Arto Paasilinna.
Es gibt vier Aufführungen am 9. + 10. + 23. + 24. Juni 2017.



Finnland ...
Melancholie ...Trübsal ... Schwermut...


Viele Finnen sehen die einzige Rettung aus dieser Bedrängnis nur im exzessiven Feiern oder im Tod. Daher suchen die gescheiterten Selbstmörder Onni Rellonen und Oberst Kemppainen nach dem Mittsommerfest über eine Annonce Gleichgesinnte für einen groß angelegten Massenselbstmord.
Diesen doch eher betrüblichen Sachverhalt hat der zur Zeit populärste finnische Autor Arto Paasilinna zu einem rasend komischen Suizidal-Reisebericht verarbeitet, bei dem die Lebensüberdrüssigen bei Krabbencocktail, Sekt und Sauna versehentlich die Lust am Leben wiederfinden. Die anfänglich so traurige Geschichte, erweist sich alsbald als umwerfende und eindringliche Hymne an das Leben.
Die Mörzer Rezitäter präsentieren dieses Stück szenisch aufbereitet als antidepressive Lesung in der Bühnenfassung von Katharina Schöfl. Als Aufführungsort für "Der wunderbare Massenselbstmord" steht, wie schon für die bisherigen Stücke (Reinecke Fuchs, Der Prozess um des Esels Schatten und Die letzte Delikatesse), die romantische Steinsmühle im Schrumpftal zur Verfügung.


Der Trailer zu "Der wunderbare Massenselbstmord":



Die Finnen:
Geschäftsmann Onni Rellonen
Oberst Hermanni Kemppainen
Grundschullehrerin Helena Puusaari
Busunternehmer Rauno Korpela
Käfigmann Mika Allinen
Junger Mann Juha Virtanen
Frau Elsa Taavitsainen
Bäuerin Heidi Latvala
Alexander II.
Gerichtsvollzieherin
Konkursverwalter
Bauer Jääskuläinen
Rentiermann Uula Lismanki

Die Eintrittskarten für die vier Aufführungen am 9. + 10. und 23. + 24. Juni, 19.00 Uhr sind ausverkauft. Es gibt auch keine Abendkasse.

Die Mörzer Rezitäter freuen sich auf viele interessierte erwachsene Zuhörer bei: Hurmaava joukkoitsemurha.
Das Stück ist für Kinder nicht geeignet!

Kontakt: Klaus Groß: Mail an: gross@mm-moerz.de


Sommer 2015:
Vier Aufführungen der szenischen Lesung "Die letzte Delikatesse" von Muriel Barbery in der Steinsmühle im Schrumpftal im Juni 2015:


Der Trailer zu "Die letzte Delikatesse":


Ein zauberhaftes Menü aus Geschichte, Schauspiel, Musik, Essen, Kunst und eben, ... dem Leben.

"Wie kann man sich nur so quälen wegen eines Gerichts, wenn man doch sterben wird?" fragte sich händeringend Violette, die Gouvernante (dargestellt von Sandra Gries, bzw. Sonja Hömig) im Hause des großen Restaurantkritikers Pierre Arthens. Doch dieser quälte sich beharrlich durch seine Erinnerungen an die außergewöhnlichsten Delikatessen seines Lebens. Einmal war es die rohe Tomate, kaum gepflückt, im Garten verschlungen, ein im Mund zerstiebender Wasserfall. Ein anderes Mal enthüllte vom ersten bis zum letzten Bissen das Fladenbrot seinen Facettenreichtum und seine organische Elastizität. Helmut von Scheven beschrieb diese Ausflüge in die Welt der kulinarischen Genüsse mit einer solchen Intensität, dass den Zuhörern/innen das Wasser im Munde zusammen lief.
Gleich vierzehn Mal begleiteten die Gäste der "Auberge Schromb Elysee" in dem Stück "Die letzte Delikatesse" von Muriel Barbery den Maitre auf der Suche nach dem ultimativen Geschmack.
Die "Mörzer Rezitäter" inszenierten diesen opulenten französischen Roman in gekürzter Form als Wechselspiel zwischen diesen Erinnerungen und den Auftritten seiner zahlreichen Wegbegleiter, die allesamt ein vielschichtiges Bild des Kritikerpapstes zeichneten.
Die Concierge Renee (Martina Brück) plagte sich mit seinen Nobelsorgen, seine erwachsenen Kinder Laura (Dörte Schuda) und Jean (Ralph Ballhausen), sowie seine Enkelin Lotte (Dorotee Höhr) ließen kein gutes Haar an dem Alten, war er für sie doch nur ein egozentrischer Tyrann. Auch Gegene, der Bettler (Walter Ritzenhofen), von ihm missachtet, hatte nur ein "krepier nur an all deinem Geld" für ihn übrig. Georges, der Restaurantkritikerzögling (Pierre Schröder), Chabrot, der Arzt (Jürgen Hermann) und Paul, sein Neffe (Jörg Wiederhold) schwankten zwischen Bewunderung und Selbstzweifel, während sich seine Frau Anna (Irene Ruscheinsky) in verklärter Weise wehmütig in Lebenslügen verstrickte. Wie auch Laure, die Geliebte: Bettina Kreiling nahm auf beeindruckende Art das Publikum mit in die Abgründe der Heimlichkeit, des Ehebruchs und des verbotenen Sex, aber auch der Gleichgültigkeit und der fahlen Oberflächlichkeit. Ähnlich erging es Marquet, der Restaurantchefin und Geliebten (Sabine Heidermann): die besten Gerichte und ihren Hintern darbietend, erkannte sie in ihm dennoch nur den "ausgemachten Lump".
Nur Rick, sein Kater, fühlte sich vom Meister geliebt und umschmeichelt. Im ausgedehnten Rheinhessisch breitete dabei Josef Luy das "onsichardische" Katerleben vor den amüsierten Zuschauern aus. Lasziv, ja fast schon wollüstig erfüllte Uschi Höppe dagegen ihre Rolle als Venus, einer sprechenden Elfenbein-Statue: alles an ihr fordere die Sinne heraus, eher Frau als Gazelle; jedoch nur kurz auflebend im Schein seiner Arbeitslampe.
Alle diese Protagonisten, weiß gekleidet und charaktergerecht geschminkt (von Elke Durben- Wiederhold) wurden jeweils von einem Portier (Martin Greune) auf perfekt lässige Art vorgestellt. So auch die einzelnen Kapitel der "Genuss-Suche", die darüber hinaus noch als großformatige Plakatmalereien (von Klaus Groß) die Wände der Mühlen- und Restaurant-Scheune schmückten.
Musikalisch sorgte zwischendurch Chansonnier Günther Ratzke für das entsprechende französische Flair, unterstützt von Anton Posteuka am Akkordeon.
Neben dem Hauptdarsteller Helmut von Scheven, der hinter einer Wechsellicht-Kulisse in seinem Sterbezimmer direkt über der Küche thronte und eine unglaubliche Präsenz erzeugte, zeigten sich die drei Köchinnen Sabine Heidermann, Marlene Kasper und Beate Neier als die wahren Stars dieser Aufführungen. In einer offenen Küche zauberten sie die schmackhaftesten und verführerischsten Gerichte und bestachen mit einem fast lautlosen Handling.
Natürlich durften diese kulinarischen Erzeugnisse anschließend verkostet werden, wie auch am Ende "die letzte Delikatesse": Chouquettes (Windbeutel) aus dem Supermarkt!
Zum Schluss dankte Regisseur Klaus Groß noch dem Ensemble für die professionelle Vorleseleistung und das außerordentliche Engagement vor und während der vier Aufführungen, dem Hausherren Heinrich Weber für die großzügige Überlassung der Mühlenanlage und dem Publikum für die geduldige Aufmerksamkeit.
Die Mörzer Rezitäter verabschiedeten sich dann unter stehendem Applaus mit "Non, je ne regrette rien" und "Oh Schromb Elysee" und sagten ...

... au revoir, bis zum Nächsten Mal!



Es geben ihren Senf dazu:

Renee - Concierge
Laura - Tochter
Georges - Restaurantkritikerzögling
Jean - Sohn
Violette - Putzfrau/Gouvernante
Chabrot - Arzt
Gegene - Bettler
Lotte - Enkelin
Venus - Elfenbein-Statue
Anna - seine Frau
Rick - Kater
Laure - Geliebte
Marquet - Köchin, Restaurantchefin, Geliebte
Paul - Neffe

Die kulinarischen Themen:


Die Darsteller:

Helmut v. Scheven

Martina Brück, Dörte Schuda, Pierre Schröder, Ralph Ballhausen, (Martin Greune), Sonja Brungs, Jürgen Hermann, Walter Ritzenhofen, Sandra Gries, Dorotee Höhr, Uschi Höppe, Irene Ruscheinsky, Josef Luy, Bettina Kreiling, Sabine Heidermann und Jörg Wiederhold.

Portier: Martin Greune
Musikalische Begleitung: Günther Ratzke, im Hof mit Anton Posteuka
"Auberge Schromb Elysee": Sabine Heidermann, Marlene Kasper, Beate Neier
Technik: Ralph Ballhausen, Jörg Wiederhold
Gastgeber Haus und Hof: Heinrich Weber (Henri Tisserant)
Konzeption, Textbearbeitung, Grafik und Projektleitung: Klaus Groß und die Rezitäter.


2013: Der Trailer zu
"Der Prozess um des Esles Schatten"... viel Spass



2013:
Rückblick auf: "Der Prozess um des Esels Schatten" von F. Dürrenmatt


Ein RZ-Bericht mit vielen Fotos: Rhein-Zeitung vom 27.05.13

So folgt dem Fuchs ein Esel, oder ... Kino für die Ohren:

Zurücklehnen, die Augen schließen ... und genießen ... um dann doch wieder neugierig einen Blick auf die Bühne zu werfen.
Wie entsteht dieses kuriose Geräusch? Woher kommen die aufgeregten Stimmen? Ist die musikalische Untermalung wirklich live?
Im Frühsommer 2011 begeisterten die "MörzerRezitäter" in der Mörzer Steinsmühle im Schrumpftal das Publikum mit Goethes Reineke Fuchs. Nun präsentierten sie an gleicher Stelle jeweils am 24. und 25. Mai, sowie am 7. und 8. Juni 2013, 19.00 Uhr das komödiantische Live-Hörspiel "Der Prozess um des Esels Schatten" von Friedrich Dürrenmatt.
Der in Abdera lebende Zahnarzt Struthion wird eines Tages zu einem Notfall ins Nachbardorf gerufen. Für den weiten Weg mietet er sich vom Eseltreiber Anthrax einen Esel. Die beiden treten daraufhin die Drei-Tage-Reise nach Gerania an. Doch was dann geschieht, hätte der Zahnzieher nie für möglich gehalten. Er traut seinen Ohren nicht!
Große Wirkungen haben bisweilen kleine Ursachen; so ist es auch in diesem Stück. Anfangs geht es nur ums liebe Geld, doch der Prozess um des Esels Schatten eskaliert. Anwälte schalten sich ein, und bald ist eine ganze ( griechische ) Stadt im Aufruhr und der Streit endet, ganz typisch für den passionierten Apokalyptiker Dürrenmatt, in einem Bürgerkrieg.
Die MörzerRezitäter boten bei Ihren vier Aufführungen des Dürrenmatt-Stückes "Der Prozeß um des Esels Schatten" wahrhaft ungewöhnliche Hörerlebnisse und präsentierten mit ihrem Live-Hörspiel ein unterhaltsames, intelligentes und ungeheuer packendes aber auch humoreskes Hörvergnügen.
In der alten Scheune der romantischen Mörzer Steinsmühle im Schrumpftal ließ sich das Publikum ganz in den Bann dieser magischen Mischung aus Theater, Hörspiel und Entertainment ziehen und folgte der Handlung mit gespannter Aufmerksamkeit.
Neben den eindringlich und emotional gekonnt vorgetragenen Dialogen machten z.B. ein knarzendes Schiff bei Wellengang und Möwengeschrei, ein Ritt durch Sumpf und Steppe mit Froschgequake und Grillengezirpe, tumultartige Szenen vor Gericht oder der Altstadtbrand mit prasselnder Feuersbrunst und einstürzenden Häusern die akustische Illusion perfekt.
Zwischendurch sorgten immer wieder griechische Bouzouki-Klänge und lydische Flöten ( natürlich live! ) für passende Übergänge.
Lang anhaltender Schluß-Applaus belohnte die Mitwirkenden für ihre leidenschaftliche Darbietung und die ideenreiche Inszenierung.



Zu hören sind:
Struthion, Zahnarzt
Anthrax, Eseltreiber
Krobyle, seine Frau
Philippides, Stadtrichter von Abdera
Physignata, Advokatin von Struthion
Polyphonus, Advokat von Anthrax
Peleias, Putzmacherin, Geliebte des Mastax
Mastax, Helmschmied, Bruder des Tiphys
Tiphys, Kapitän
Iris, seine Braut
Strobylus, Oberpriester, Protektor von Anthrax
Telesia, Liebkind des Strobylus, heilige Jungfrau
Agathyrsus, Erzpriester,Protektor von Struthion
Der Esel
... und einige weitere Beteiligte


Die Akteure:
Ralph Ballhausen, Martina Brück, Sonja Brungs, Horst Fuchs-Tandi, Sandra Gries, Martin Greune, Klaus Groß, Sabine Heidermann, Uschi Höppe, Jürgen Hermann, Marlene Kasper, Bettina Kreiling, Josef Luy, Beate Neier, Walter Ritzenhofen, Günther Ratzke, Irene Ruscheinsky, Lillemor Scheid, Helmut v. Scheven, Dörte Schuda, Irmi Steiner, Heinrich Weber, Jörg Wiederhold
Musikalische Begleitung: Günther Ratzke
"Taverna petromilos": Marlene und Walter Kasper, Beate Neier
Technik: Ralph Ballhausen, Mario Gail, Jörg Wiederhold
Gastgeber Haus und Hof: Heinrich Weber
Projektleitung: Klaus Groß und die Rezitäter


Rückblick 2011:
Reineke Fuchs von Goethe:



Der Trailer zu "Reineke Fuchs" (62 MB):


Drei große Auftritte mit Reineke Fuchs
Mörzer Rezitäter brillierten im Schrumpftal

"Esst Ihr Mäuse so gern"? Dieser Frage Reinekens an den hungrigen Kater Hinze zu Beginn der Vorlesepassage Irene Ruscheinskys, ließen die Mörzer Rezitäter Mäuse folgen: weiße Schaummäuse. Dezent ins Publikum gereicht, sorgten sie für eine der vielen kleinen Überraschungen während der Aufführung von Goethes Fabel Reineke Fuchs.
Auch die dritte, außerplanmäßige Zusatz-Vorstellung in der romantischen Mörzer Steinsmühle im Schrumpftal war im Vorverkauf innerhalb weniger Stunden wieder einmal ausverkauft. Es hatte sich mittlerweile herumgesprochen, dass diese Lesung für alle Sinne einen kulturellen Höhepunkt des Maifeld-Sommers 2011 markiert. Und die gespannte Zuhörerschaft konnte sich wirklich auf eine heitere und ausdrucksstarke Inszenierung gefasst machen. Goethes Textvorlage, ohnehin schon spannungsgeladen, wurde von "Regisseur" Klaus Groß und den Rezitätern auf ein vorlesbares Maß gekürzt und mit allerlei zusätzlichen Einlagen bestückt. Dabei blieb die ursprüngliche Einteilung in zwölf s.g. "Gesängen" erhalten, dargeboten von jeweils eigenen Vorlesern ( Helmut von Scheven, Sonja Brungs, Klaus Groß, Irene Ruscheinsky, Walter Ritzenhofen, Pierre Schröder, Uschi Höppe, Sabine Heidermann, Dörte Schuda, Josef Luy, Lillemor Scheid und Irmi Steiner ) und jeweils angekündigt von einem Nummerngirl ( Bettina Kreiling ). Dazu mussten die Zuschauer häufiger den Platz wechseln. Heinrich Webers alte Mühle bot für jedes Stückchen die richtige Kulisse: auf der Wiese, im Mühlenhof, im alten Gewölbekeller, in der Scheune und auf der Richtstätte gab es was zum Hören und Sehen. Immer wieder präsentierten die Mörzer dort passend zur Handlung ca. 30 großformatige Zeichnungen Wilhelm v. Kaulbachs ( 1846 ), die auf detailreiche Art die Geschichte um den tolldreisten Fuchs untermalten. Zwischendurch mischten sich zwei Hausangestellte Goethes in die Lesungen ein. "Teufelsjunge" Paul Götze, Schreiber und Kutscher des Dichterfürsten gab der neugierigen Köchin Charlotte Hoyer Antworten z.B. auf die Frage: "Wie geht datt denn jetscht weiter mit dem Reineke?" Ralph Ballhausen und Sandra Gries, beide gekleidet in historischen Gewändern, ernteten mit ihrer lebensnahen und humorvollen Darstellung dieser Figuren des öfteren Szenenapplaus und gaben dem Stück damit eine gewisse Leichtigkeit.
Ebenso müssen auch die vortrefflichen und wortgewaltigen Auftritte von drei weiteren Personen gewirkt haben. Der Pfaffe ( Josef Luy ) besudelte sich beim Kampf um seinen vom Fuchs gestohlenen Sonntagsbraten in einer Pfütze. Auch Jörg Wiederhold als Bauer, der einer Schlange aus der Schlinge half, hatte zu Kämpfen; allerdings um sein Leben. Wäre da noch der rasende Reporter ( Helmut von Scheven ), der den Kampf zwischen Fuchs und Wolf am Ende der Handlung im Radioreportagestil so eindringlich und emotional vortrug, dass man das Blut und den Staub der Arena förmlich riechen konnte. Das Publikum brüllte vor Vergnügen.
Vergnüglich auch der von Bernhard Wibben geleitete Chor, zusammengestellt aus den Ensemblemitgliedern, der mit stimmlicher Professionalität überzeugen konnte. Als vollkommen überraschend zeigten sich da die neu von Klaus Groß verfassten Reineke-Fuchs-Texte zu bekannten Melodien. Wären da noch die Technik-Füchse: unentbehrlich und top gerüstet: Mario Gail und Jörg Wiederhold.
Und die Schaummäuse?
Vom Publikum dankbar verspeist! So wie viele weitere kleine, passend zur Handlung dargereichten Häppchen. War etwa vom Honigklau die Rede, gab es Honigschnitten; wurde der Hase Lampen vom Fuchs gefressen, lagen für alle Blutwurst-Hasen bereit und zum Fischfang mundeten die Makrelentörtchen. Marlene und Walter Kasper und Beate Neier kreierten diese kulinarischen Köstlichkeiten "goethegerecht" und warteten zusätzlich zur Pause und zum Schluss noch mit "Goethes Gaumenschmeichlern" auf. Unter der Begleitmusik von Shraw Beat wurde so noch mancher Teller und einige Gläser geleert. Nach dem gemeinsamen Schlusssatz genossen dann die Mörzer Rezitäter den verdienten Lohn ihrer monatelangen Vorbereitung: tosender Applaus und rundherum zufriedene und glückliche Gesichter.
Eine wahrhaft fabelhafte und großartige Vorstellung!


Hauptdarsteller:

Familie und Freunde:
Reineke Fuchs, seine Frau Ermelyn und etliche Kinder,
Reinekes Vater
Grimbart, der Dachs, Reinekens Neffe
Frau Rückenau, die kluge Äffin

Königshof und Gefolge:
König Nobel, der Löwe und seine Frau, die Königin
Bellyn, der Widder, Kaplan und Notar
Lampe, der Hase, ein Getreuer

Reinekes Feinde:
Isegrim, der Wolf und seine Frau Gieremund
Braun, der Bär, von Reineke auch Oheim genannt
Hinze, der Kater, auch Bote des Königs

Aus dem Volk:
Bauer Rüsteviel, auch Zimmermann
Der Pfaffe und sein Kapaun
Ein Bauer, der einer Schlange hilft

Mitwirkende

Zwischendialoge:
"Teufelsjunge" Paul Götze, Schreiber und Kutscher Goethes ( Ralph Ballhausen )
Goethes "garstige Köchin" Charlotte Hoyer ( Sandra Gries aus der Pfalz)

Es lesen vor:
1. Gesang: Helmut von Scheven, Sonja Brungs
2. Gesang: Klaus Groß
3. Gesang: Irene Ruscheinsky
4. Gesang: Walter Ritzenhofen
5. Gesang: Pierre Schröder
6. Gesang: Uschi Höppe
7. Gesang: Sabine Heidermann
9. Gesang: Dörte Schuda
10. Gesang: Josef Luy
11. Gesang: Lillemor Scheid
12. Gesang: Irmi Steiner

Es treten auf:
Nummerngirl: Bettina Kreiling
Pfaffe: Josef Luy, der Rheinhesse
Bauer: Jörg Wiedeholt, der Schromber
Reporter: Helmut von Scheven ( amerikanische Schule ! )

Chorleitung: Bernhard Wibben
Musikalische Begleitung: Shraw Beat (Michael Kollig & Gerry Andre)
Kulinarische Überraschungen und Bewirtung: Beate Neier, Marlene und Walter Kasper
Beleuchtung und Technik: Mario Gail und Jörg Wiedeholt
Gastgeber Haus und Hof: Heinrich Weber
Konzeption, Textbearbeitung und Projektleitung: Klaus Groß & die MörzerRezitäter